Eisenbahnverbindung Weimar - Gera Inbetriebnahme am 29.07.1876

 

Zum Zeitpunkt ihres Entstehens wurde die Strecke Halle - Erfurt - Gerstungen als "Thüringische Eisenbahn“ bezeichnet. Die sogenannte "Stammbahn“ ist als Rückgrat des späteren thüringischen Eisenbahnnetzes zu betrachten. Nachdem Bahnverbindungen zwischen den Städten Berlin, Magdeburg, Halle, Leipzig und Dresden gesichert waren, tauchten bald Projekte auf, die eine Fortsetzung dieser Linien in Richtung Westen planten.

Zwischen 1846 und 1849 wurden die Strecken

  • Halle - Weißenfels (32 Kilometer)
  • Weißenfels - Weimar (55 Kilometer)
  • Weimar - Erfurt (21 Kilometer)
  • Erfurt - Gotha (28 Kilometer)
  • Gotha - Eisenach (28 Kilometer)
  • Eisenach - Gerstungen (24 Kilometer) in Betrieb genommen.

Nach Ausbau weiterer Strecken wurde dann - relativ spät - die Linie Weimar - Gera in Betrieb genommen.
Hermsdorf erhielt damit Anschluss an die Bahn.
Dies führte letztlich zum Rückgang der Fuhrleute in Hermsdorf, aber zum industriellen Aufschwung.

 
Der Bahnhof Hermsdorf-Klosterlausnitz um 1900
Der Bahnhof Hermsdorf-Klosterlausnitz um 1900.
Bahnhof mit Biergarten um 1930.
Bahnhof mit Biergarten um 1930.
Der Bahnhof Hermsdorf - Klosterlausnitz im 2004.
Der Bahnhof Hermsdorf - Klosterlausnitz im 2004.