Zum
Zeitpunkt ihres Entstehens wurde die Strecke Halle - Erfurt - Gerstungen
als "Thüringische Eisenbahn“ bezeichnet. Die sogenannte
"Stammbahn“ ist als Rückgrat des späteren thüringischen
Eisenbahnnetzes zu betrachten. Nachdem Bahnverbindungen zwischen den Städten
Berlin, Magdeburg, Halle, Leipzig und Dresden gesichert waren, tauchten
bald Projekte auf, die eine Fortsetzung dieser Linien in Richtung Westen
planten.
Zwischen 1846
und 1849 wurden die Strecken
- Halle -
Weißenfels (32 Kilometer)
- Weißenfels
- Weimar (55 Kilometer)
- Weimar
- Erfurt (21 Kilometer)
- Erfurt
- Gotha (28 Kilometer)
- Gotha -
Eisenach (28 Kilometer)
- Eisenach
- Gerstungen (24 Kilometer) in Betrieb genommen.
Nach Ausbau
weiterer Strecken wurde dann - relativ spät - die Linie Weimar -
Gera in Betrieb genommen.
Hermsdorf erhielt damit Anschluss an die Bahn.
Dies führte letztlich zum Rückgang der Fuhrleute in Hermsdorf,
aber zum industriellen Aufschwung.
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