Chronik der Feuerwehr Hermsdorf und des Löschwesens - Teil 1 - 1777 bis 09.04.1945
 
  © Dieter Plötner - FFW Hermsdof und Stefan Lechner

Um 1777
wurde wahrscheinlich die 1. Feuerspritze in der Gemeinde Hermsdorf  mit einem Zuschuss aus dem Kirchen-Kapital-Stock angeschafft.


November 1825
Der Glocken- und Rotgießer Zeitheim aus Kraftsdorf fertigte einen neuen Spritze für die Gemeinde Hermsdorf. 
Wie die Gemeinde Hermsdorf im Jahre 1825 bei Anschaffung einer neuen Feuerspritze aus dem Kirchenvermögen unterstützt wurde.
Eine Abshrift des Herman Göbel (Lehrer später Rektor an der Schule Hermsdorf) aus den Kirchenunterlagen. Klick links hier.


09.12.1868
Weil die Spritze aus dem Jahre 1825 nicht mehr den Anforderungen entsprach, wurde sie durch eine neu ersetzt.

1872
Scheune, Schuppen und Schneidewerk der Mühle in der Bergstraße (Loch) brannten ab. Da auch das Mahlwerk stark beschädigt war, baute der letzte Müller Friedrich Beyer die Mühle nicht wieder auf.

1883
Gründung des Landesverbands der Sachsen - Altenburger Feuerwehren. Im Gründungsjahr gehörten diesem Verband 8 Feuerwehren an.

1897
Die Feuerlöschordnung des Herzogtums Gotha vom 31. August 1880 w
urde im hiesigen Herzogtum Sachsen - Altenburger eingeführt.

Anfang 1898
Das herzoglich Sächsische Landratsamt  zu Roda
wies die Gemeinde Hermsdorf an, als einen der 1. ländlichen Orte eine „organisierte“ Feuerwehr einzurichten.
Die Aufgaben des Feuerschutzes nahm bislang eine Pflichtfeuerwehr wahr. Jeder Hausbesitzer musste dafür eine männliche Person stellen. Jedoch verfügte dieser bunt zusammengewürfelte „Haufen“ aus allen Bevölkerungsschichten kaum über eine fachgerechte Ausrüstung noch Ausbildung.


September 1898

Ausschnitt aus dem Generalanzeiger vom September 1898

§§ Hermsdorf, 5. September. Da unser Ort sich in der Zwangslage befindet, eine organisierte Feuerwehr einrichten zu müssen, wurde in einer gestern abgehaltenen Gemeindeversammlung die Bildung einer freiwilligen Feuerwehr beschlossen. Herr Rechnungsrat Dietzmann aus Ronneburg hielt in der Versammlung einen Vortrag über das Feuerlöschwesen, worauf sich gegen 50 Mann in die Mannschaftsliste aufnehmen ließen.

07.12.1898

Ausschnitt aus dem Generalanzeiger vom 7. Dezember 1898
Text im Kasten: §§ Hermsdorf, 6. Dezember. Am vergangenen Sonntag hat sich nun auch in unserem Ort eine freiwillige Feuerwehr gebildet. Es haben bereits gegen 50 Personen ihren Beitrat zu derselben erklärt. Als Kommandant wurde in der am Sonntag Nachmittag abgehaltenen Versammlung Herr Baumeister Moritz gewählt. Möge diese Feuerwehr, welche wohl die erste ländliche im Westkreise ist, für unseren aufblühenden Ort von Segen sein.
Baumeister Louis Moritz war bis zum 13.06.1902 als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr tätig.
Er wurde von seinem Stellvertreter, Zimmermeister Emil Beyer, abgelöst, der der Wehr bis zum 17.04.1912 vorstand.


03.05.1898
In der 6. Gemeinderatssitzung wurde beschlossen die Freiwillige Feuerwehrordnung von Friedrichshaide in der hiesigen Gemeinde einzuführen.

04.12.1898
Versammlung zum Zwecke der endgültigen Bildung einer Freiwilligen Feuerwehr. Ihren Beitrat zur Feuerwehr erklärten vorläufig 39 Mann. Diese wählten die Herren Maurermeister Moritz als Hauptmann und Zimmermeister Emil Beyer als Stellvertreter.

26.01.1899

Anlässlich des 1. General - Appell, am 26. Januar 1899, wurde mit der Ernennung der Spritzenmeister

  • Sektionsführer
  • Steigerführer
  • Steiger und
  • Hornisten

die eigentliche Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Hermsdorf vollzogen. Dem Protokoll sind die Namen von:

  • Baumeister Wetzel
  • Schmied Louis Steingrüber
  • Schmied Traugott Prüfer
  • Julius Geithe
  • Otto Klein
  • Hugo Schlenzig
  • Hermann Herling
  • Richard Walther
  • Gotthold Scheller
  • Rudolf Franke
  • Otto Burg
  • Hermann Bröter
  • Alfred Plötner
  • Otto Wittig
  • Albin Nölle und
  • Wilhelm Plötner zu entnehmen. Insgesamt gehörten der Wehr 53 aktive und 30 passive Mitglieder an.

Das Fehlen bei Übungen sollte mit  0,25 M und das Fehlen beim Monatsappell mit  0,10 M Strafe belegt werden. Neben den bereits vorhandenen zwei vierrädrigen Feuerwehrspritzen wurde im Gründungsjahr eine zweirädrige Handdruckspritze der Firma Brauer & Lücke Altenburg zum Preis von 675 Mark durch die Gemeinde angeschafft. Diese Handdruckspritze wurde bis nach dem 2. Weltkrieg zur Brandbekämpfung eingesetzt. Noch heute kann sie im Feuerwehrgerätehaus besichtigt werden.

Feuerwehrspritze

22.04.1899
Zu einem Preis von 675 Mark erfolgte die Lieferung einer zweirädrigen Abprotzt - Handdruckspritze mit Saugwerk durch die Firma Brauer & Luke aus Altenburg.

16.04.1901
Nachts gegen 24 Uhr hatte die Hermsdorfer Wehr ihre "lang ersehnte" Feuertaufe. Es brannte das Nebengebäude beim Holzhändler Louis Wittig in der Bergstraße (heute Haus - Nr. 42). Auf Grund dessen, dass der Hornist Wittig selbst vom Feuer betroffen war, kam es zu erheblichen Problemen bei der Alarmierung. Die Meldungen in der damaligen Lokalpresse fielen sehr unterschiedlich aus. Sie reichten von herber Kritik bis zur sachlichen Wertung des Ereignisses. Jedoch entbrannte um das Geschehen zum erste Schadensfeuer nach 18 Monaten ein Streit zwischen der Gemeinde und Herrn Louis Wittig, der die Kostenforderung in Höhe von 12 Mark für Aufräumungsarbeiten nicht bezahlen wollte. In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 18. Oktober 1902 weigerte sich Herr Wittig, diese Kosten zu bezahlen und erklärte,

"...dass er nicht einen Pfennig bezahle, da er nichts gesehen hätte, dass Feuerwehrleute Arbeiten nach Beendigung des Brandes noch verrichtet hätten."

Er äußert sich sogar in einer für die Feuerwehr beleidigenden Weise, dass diese ihm eigentlich mehr Schaden gemacht habe. Nach zahlreichen Aussprache konnte der Streit im Dezember 1902 endlich beigelegt werden.

In den darauf folgenden Jahren konnte die Freiwillige Feuerwehr bei zahlreichen Brandeinsätzen in Hermsdorf und den Nachbargemeinden z.B.:

  • im Juli 1904 beim Kirchenbrand in Oberndorf
  • im August 1904 beim Brand in der Leiterfabrik Krause in Klosterlausnitz
  • im Oktober 1904 beim Brand bei Firma Krieg in Hermsdorf und
  • im September 1906 beim Brand der Schneidemühle des A. Wetzel in Hermsdorf

ihr Können unter Beweis stellen. Großes Aufsehen erweckte auch der Brand des Gasthofes in Weißenborn am 8. September 1912. Nach mündlicher Überlieferung wurde die Hermsdorfer Wehr mit folgenden Worten von den Weißenbornern begrüßt:

"Wos wullten ihr, dos is' unser Feier, wenn der eens lösche wullt must der eich eens moche!"
(Was wollt ihr, das ist unser Feuer, wenn ihr eins löschen wollt müsst ihr euch eins machen!)

Die Wehr rückte unverrichteter Dinge wieder ab, der Gasthof brannte fünf Tage

13.06.1902
Emil Beyer wurde zum Kommandanten gewählt. Stellvertreter wurde der Gemeindesekretär Reinhold Goldberg.

August 1903
Der XX. Abgeordnetentag des Landesverbandes Sachsen - Altenburger Feuerwehren fand in Hermsdorf statt.

Bei dem Foto aus Anlass des XX. Abgeordnetentages handelt es sich um das bisher älteste Gruppenfoto der Hermsdorfer Wehr, aufgenommen vor dem Rathaus.
Klick auf Foto für großes Bild.

1904
Für die auswärtigen Wehren, die als Erste zur nachbarschaftlichen Hilfeleistung anrückten, wurde eine Spritzenprämie eingeführt.

10.11.1904
Gründung der Freiwilligen Fabrikfeuerwehr der Porzellanfabrik Hermsdorf. 1. Kommandant war Hermann Willfert.

20.11.1904
Erster gemeinsamer Einsatz beider Wehren beim Brand des Geräteschuppens des Porzellanhändlers Hädrich in Hermsdorf. Erstmals wurde das Löschwasser aus einem Hydranten, der auf der Wasserleitung der Gemeinde Klosterlausnitz in Höhe der heutigen Holzland - Apotheke stand, entnommen. Die Hermsdorfer Wasserleitung ließ noch 9 Jahre auf sich warten und stand erst Ende 1913 zur Löschwasserentnahme  bei Bränden zur Verfügung.

15.08.1910
Großfeuer bei Bermig in der Eisenberger Straße. Der Feuersbrunst fiel auch das Nachbargebäude zum Opfer. Lediglich das Grundstück Kraft (heute Haus-Nr.46) konnte vor der Vernichtung bewahrt werden.
Die Ereignisse um diesen Brand dienten später als Vorlage für die Traditionsfeuerwehr "Die Rungsendorfer"

April 1912
Herr Otto Klein übernahm das Amt des Kommandanten. Stellvertreter wurde Albin Remme.

1915 - 1918
Der 1. Weltkrieg riss große Lücken in die Reihen der Feuerwehr.  Bereits im April 1915 standen nur noch 6 Mann zur Verfügung. Um bei eintretenden Bränden wenigstens einigermaßen gerüstet zu sein, wurden die Jahrgänge 1895 - 1897 der Pflichtfeuerwehr für den Feuerlöschdienst herangezogen.

02.04.1919
Die Wehr nahm ihre regelmäßige Arbeit nach fast vierjähriger, durch den Krieg verursachter, Pause wieder auf.
Für den im Krieg gefallenen Stellvertretenden Kommandanten trat Richard Kaufmann die Nachfolge an.


26.01.1924
Das 25-jährige Bestehen der Wehr fiel auf Grund des Geldverfalls recht kläglich aus. Eine Spende von 4 Millionen Mark wurde in eine Kiste Zigarren angelegt, wobei jeder Kamerad 2 Stück erhielt.

1925
Die Fabrikwehr hatte neben der Erstausrüstung, die aus einer Handdruckspritze, einer Anstellleiter, einem Schlauchwagen, Steigerleitern, einem Steigerwagen und einem Rettungsschlauch bestand, inzwischen die erste Klein-Motorspritze, die später von der Gemeinde Kraftsdorf gekauft wurde, und eine 18-Meter-Magirusleiter beschafft. Herrn  Max Walter war inzwischen als Kommandant tätig. Er setzte die Arbeit von Oberdreher Eck (1913-1919) und Aufseher Ernst Schlegelmilch (1919-1924) fort.

18.05.1926
Die Automobilmotorspritze aus dem Elitewerk Ronneburg wurde in Dienst gestellt. In einem Vertrag zwischen der Gemeinde und der Porzellanfabrik wurde die Unterbringung und die Vorhaltung einer Bedienungsmannschaft, die ständig über eine eigens eingerichtete Alarmschleife alarmiert werden konnte, durch die Fabrikwehr geregelt. Die Ortswehr erhielt die Handzug - Motorspritze der Fabrikwehr, deren 21 PS starker Motor eine Förderleistung von 1000 l/min hatte, zur Nutzung übergeben. Fotos klick hier

Anfang 1928
Die anstehende Neuwahl des Ortsbrandmeisters und dessen Stellvertreters sorgte für erhebliche Verwirrung unter den Kamerden. Da man es versäumt hatte, die vorgesehenen Funktionen bei der Weitermeldung der Vorschläge anzugeben, wurde an Stelle des Herrn Hermann Fabian der Gemeindebausekretär Alfred Humbroich durch die Gemeinde zum Ortsbrandmeister berufen.

26.01.1929
Anlässlich des 30. Stiftungsfestes sollte durch den „Germania“ Verlag in Chemnitz eine Vereinstafel angefertigt werden. Wegen der verspäteten Übersendung der Namensliste und finanzieller Streitigkeiten wurde diese jedoch erst zum 31. Stiftungsfest geliefert.
Presse

12.07.1929

Das Werk III, damals Pianofortefabrik Gebrüder Glaser Stadtroda am Bahnhof, wurde ein Opfer der Flammen.
Die Feuerwehr Hermsdorf war mit der Automobilmotorspritze im Einsatz. (siehe auch 21.04.1978)


18.05.1926 - 1928
Die Hermsdorfer Feuerwehr baute und unterhielt einen Schlauchturm auf dem Gelände der heutigen Friedensschule.

02.05.1931
Beim Bäckermeister Rosner in der Ernststraße kam es zu einem Brand.

27.09.1931
Der beim Schmiedemeister Alfred Prüfer, Ernststraße 9, ausgebrochene Brand wurde in der Presse beschrieben:
Am gestrigen Sonntagabend kurz nach 8 Uhr brach in einem Hintergebäude des Herrn Schmiedemeister Prüfer unter Stroh- und Holzvorräten ein Schadenfeuer aus, welches auch dort lagernde Hölzer und Brettern ergriff. Dabei entstand für den umliegenden Häuserblock, besonders für das Grundstück des Herrn Spediteur Gruner, höchste Gefahr. Nur den ausgezeichneten , überraschend schnellen Bereitsein und Eingreifen der hiesigen  Freiwilligen Feuerwehr und der Fabrikfeuerwehr nebst Motorspritze ist es zu verdanken, dass das Feuer auf seinen Herd beschränkt blieb und die übrigen und Nachbargebäude gerettet wurden. So wurde in der Hauptaufgabe nur der Dachstuhl des Hintergebäudes ein Opfer der Flammen.“
(Bote für den Westkreis 28.09.31)



11.06.1931
Schreiben 11.Juni 1931

15. 06. 1932
Die Freiwillige Feuerwehr Hermsdorf trat aus dem Kreisverband Altenburger Feuerwehr aus.

1934 bis 1936
Hermann Fabian war als Ortsbrandmeister tätig.

05. 09. 1936
Aus der Zusammenlegung der Fabrikfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Hermsdorf wurde die Feuerlöschpolizei Hermsdorf, die den Status einer Hilfspolizei hatte, gebildet. Die Mannschaftsstärke betrug ca. 90 Kameraden. Der damaligen Bürgermeister Kurt Weise ernennt Hermann Diener, der seit dem 1. Oktober 1927 als Kommandant der Fabrikfeuerwehr tätig war, zum Ortswehrführer. Ihm stand Ende
der 1930-iger Jahre eine 11-köpfige Führermannschaft zur Seite.

1936 oder 1937
Kinder in der Bergstraße "spielten Feuerwehr" und zündeten eine Scheune an klick hier

29.08.1937 - 04.09.1937
Herbert Fabian und Kurt Kratwurm waren Teilnehmer am 44. Ortsbrandmeister Lehrgang an der Thüringer Feuerwehrfachschule Zschachenmühle [existiert heute nicht mehr als FFW Objekt]. Beide waren in der FFW Hermsdorf als:

  • Fabian = Ortsbrandmeister von 30.01.1934 bis 05.09.1936 und
  • Krautwurm = Stellvertretender Ortswehrführer von 20.04.1939 bis 10.08.1945

eingesetzt.

1938
Die HESCHO - Feuerwehr zog in ihr neues Gerätehaus mit fünf Großgaragen, Unterkunftsräumen und einem massiven Schlauchturm ein. Für die Anwendung neuartiger Löschverfahren wurden zwei Luftschaumgeräte mit je 2000 Liter Schaumentwicklung und ein Kohlesäure-Schnee-4-Flaschengerät in Dienst gestellt. Anfang der 1940-iger Jahre wurde die technische Ausrüstung noch durch ein schweres Löschgruppenfahrzeug vom Typ Daimler-Benz ergänzt.

Gerätehaus der Feuerpolizei HESCHO

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Feuerwehr der HESCHO      Feuerwehr der HESCHO     Feuerwehr der HESCHO     Feuerwehr der HESCHO     Feuerwehr der HESCHO

1942
Auch der 2. Weltkrieg wirkte sich existentiell auf das Fortbestehen beider Wehren aus. Um die Einsatzbereitschaft einigermaßen aufrechterhalten zu können, wurde eine Ergänzungsfeuerwehr durch Notdienstverpflichtung aufgestellt. Hier leisteten Jungen aber auch erstmals Mädchen und Frauen aktiven Feuerwehrdienst.

09.04.1945
Beim Luftangriff der Alliierten auf Hermsdorf wurden über 20 Gebäude durch Spreng- und Brandbomben beschädigt. Der Schwerpunkt der Zerstörung erstreckte sich um das ehemalige Kaffee Rühling, wo auch zwei Bewohner in den Flammen ums Leben kamen, bis zum Sägewerk Kraft und von dort entlang der Schulstraße bis zur Kistenfabrik Herling (heute HONDA-Autohaus).
Trotz der Unterstützung durch die Bevölkerung war der Einsatz der Feuerwehr anfänglich wenig Erfolgreich. So wurde der Löscheinsatz fortwährend durch den Beschuss der amerikanischen Jagdbomber gestört. Wegen eines Stromausfalls funktionierten die Pumpen im Wasserwerk nicht und somit war auch eine Löschwasserversorgung über die Hydranten nicht möglich. Dies hatte wiederum zur Folge, dass auch Gebäude ein Opfer der Flammen wurden obwohl sie nicht von Bomben getroffen wurden. So geriet zum Beispiel die Friedensschule erst später durch einen brennenden  Bretterstapel der benachbarten Kistenfabrik Krautwurst in Brand.
Später wurde der Löscheinsatz durch einen Löschzug der Berufsfeuerwehr Gera und Löschkräften aus Stadtroda unterstützt. Diese hatten Löschfahrzeuge aus Görlitz und Dresden besetzt, welche die Wehrmacht vor der vorrückenden russischen Armee nach Waltersdorf und Tröbnitz verlagert hatte.


   
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