Gaststätte "Zum Bergschlösschen" |
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![]() Das Restaurant "Zum Bergschlösschen" befand sich in der Bergstraße - Abzweig zur Waldgasse, Schillerstraße. Von 1890 bis 1919 gehörte Hermsdorf zu Sachsen-Altenburg (Regierungssitz war Altenburg), daher die Bezeichnung auf der alten Postkarte. Im rechten runden Fenster der Karte, der den Blick aus dem Bergschlösschen darstellen soll, sind Teile des Porzellanwerkes und die St. Salvator Kirche abgebildet. Die Darstellung der Karte entsprach dem damaligen Kunstverständnis und hat nichts mit der Realität zu tun, da z.B. aus dieser Sicht Kirche und Porzellanfabrik nicht in einer Blickrichtung zu sehen sind. Auch hat Hermsdorf im Hintergrund nicht solch schöne Berge zu bieten. Von Richard Kraft wurde die Gaststätte etwa 1910 - 1912 geführt, ab 1912 übernahm er dann die damalige "Centralhalle". Nach Richard Kraft führte die Gaststätte Berta Herling weiter, die gleichzeitig ein Dampfsägewerk besessen hatte. |
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Gewerbeschein vom 24.12.1935 |
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Minna Meißner übernahm die Gaststätte am 20.05.1948. |
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Erneuerung des Gewerbes vom 28.09.1949 |
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Schließungsverordnung vom 04.03.1954. |
Am 04.03.1954 wurde diese Gaststätte nach Ratsbeschluss geschlossen und
später im Haus eine Konsumverkaufsstelle eröffnet. Damals kam
in der Gemeindeverwaltung zur Sprache, was nun aus der Schankkonzession werden
würde, die Frage blieb offen. Über 100 Jahre bestand ein Recht,
wonach im Haus Bier zum Verkauf ausgeschenkt werden durfte.
Das Dampfsägewerk ist nicht mehr im Betrieb, die Nachfahren von Berta
Herling sind dem Holzhandwerk aber treu geblieben. |
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| Adressbucheintrag
1912 Kraft, Richard Gastwirt Ernststr. 23 H Tel. 396 Zentralhalle Adressbucheintrag 1925 Adressbucheintrag 1928 Adressbucheintrag 1925 Adressbucheintrag
1928 |
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| Von 1921 bis 1928 wohnte hier im Haus Otto Kramer, Lehrer an der Schule vom 01.10.1921 - 29.08.1945 und 1954 bis 1962 in Hermsdorf | |
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Das
Haus Bergstr. 67 heute. |
Das
Haus Bergstr. 67 heute. |