| Hermsdorfer Humor einst und heute | ||||
| Weitere Beispiele und Hermsdorfer Mundart: | ||||
| Das
Wurstmaß Weihnachten bei Pferdepaul Verfügung Gedicht über Hermsdorf 2000 Stammtischlied Das Hinweisschild nach Klosterlausnitz Der geklaute Kaiser Wulkenbruch |
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| Wie
auch in der großen Weltgeschichte (klick
hier) spielte der Humor von altersher auch in Hermsdorf eine große
Rolle. Dieser Humor zeigte sich dann auch sehr oft sehr derb und in bissiger
Ironie. Den Hermsdorfer derben Witz hat schon mancher zu spüren bekommen. Dies zeigt uns die folgende kleine Begebenheit. Ein junger Berliner wollte einmal einen alten Leitermacher auf den „Besen laden". Er sah ihm bei seiner Arbeit zu, wie derselbe, für die Aufnahme der Sprossen, Löcher in einen Leiterbaum bohrte. Da fragte der Berliner den alten Leitermacher: „Wat denn, wat machen Sie denn da, det wärn wohl Flöten?" Da drehte sich der Leitermacher ein wenig um und erwiderte „Ja, das wärn Flöten fer Berliner Jrußguschen." Über
Generationen hinweg wurden und werden bestimmte Eigenheiten, Sprüche
oder Bräuche vererbt. Schon zu Großvaterszeiten wurde ein Neuling,
der z.B. erstmal mit an eine Hausschlachterei teilnahm, in ein Nachbardorf
geschickt, um das "Wurstmaß" zu holen. Meist reagierten
die so aufgesuchten dann auch noch entsprechend und gaben dem armen Kerl
etwas mit, an dem er tüchtig zu knappern hatte. |
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| Die Hermsdorfer in den April schicken, ein alter Brauch und sehr wirkungsvoll. Es gibt aber Beispiele, wo man dann selbst Zielscheibe des Humores und der Satire wird: | ||||
Schneewittchen, Herkules und Baron Münchhausen waren - das ist weitgehend unbekannt - gemeinsam in der Schule. |
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