| Freie evangelische Gemeinde (FeG) Hermsdorf | |
| Freie
Evangelische Gemeinde 07629 Hermsdorf, Heinrich – Heine – Str. 11 Telefon 03 66 01 – 8 35 31 www.feg.de/hermsdorf hermsdorf(at)feg.de |
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Autor:
Emanuel Schmidt |
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| Die Geschichte der Freien evangelischen Gemeinde Hermsdorf begann im Jahr 1917 durch den Prediger (Pastor) Fritz Schwabe. Aus eigener Initiative trafen sich Gleichgesinnte, um in ihren Wohnungen gemeinsam die Bibel zu lesen und über das Gelesene zu reden und zu diskutieren. Der erste Treffpunkt war im Haus des Schumachers Traugott Beyer in der Bergstraße 37. Das Wohnzimmer reichte bald nicht mehr aus. Noch vor 1920 zog die Gruppe in größere Räume um. Später konnten die Versammlungen in der damaligen Volksschule, heute Friedensschule, stattfinden. Ende der 20er Jahre wurde ein Garderobenraum in der Centralhalle (ehemaliges Kino) gemietet, der jedoch wenig einladend war. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden gottesdienstliche Versammlungen in „profanen“ Räumen nicht mehr erlaubt. Die Mitglieder der Freie evangelische Gemeinde erwarben in der Heinrich-Heine-Straße ein Grundstück, um darauf ein Gemeindehaus zu bauen. Der im Jahre 1934 eingereichter Bauantrag wurde jedoch abgelehnt. In dieser Zeit fand sich für die Zusammenkünfte ein Raum im Haus der Familie Schlegel (Eisenberger Straße), später in einem Nebengebäude dieses Grundstückes. Bei dem Flugzeugangriff am 09.04.1945 auf Hermsdorf erfuhr man wunderbare Bewahrung, als die umliegenden Gebäude von Bomben getroffen wurden (Möbelfabrik Klaus, gegenüber Kaffee-Rühling), aber dieser Saal erhalten blieb. Die Gemeinde konnte sich auch nach Kriegsende dort versammeln. 1951 wurde erneut ein Bauantrag gestellt. Die Behörden erteilten die Auflage, dass außer den Gottesdiensträumen drei Wohnungen mit gebaut werden mussten. Außerdem sollte ein großer Teil an Eigenleistungen gebracht werden. Als 1952 das Amt die Baugenehmigung erteilte, waren alle organisatorischen Vorbereitungen getroffen und die Bauarbeiten begannen zügig. Am Tag nach Pfingsten erfolgte der erste Spatenstich. Viele Gemeindemitglieder opferten ihren Urlaub, um den Bau rasch voranzubringen. Im September 1952 konnte schon Richtfest gefeiert werden und im September 1953 weihte man das Gebäude mit einem Dankgottesdienst feierlich ein. Seitdem dient dieses Haus dazu, in öffentlichen Gottesdiensten und Veranstaltungen bekannt zu machen, was Gott in seiner Liebe für alle Menschen getan hat und damit Lebenshilfe zu geben. Anlässlich des 50jährigen Bestehens des Gemeindehauses erfolgte eine grundlegende Rekonstruktion, um die Räume den Erfordernissen der heutigen Zeit anzupassen. Die Gemeinde ist dankbar für ihr jetziges Zuhause. | |
| Die
Freie evangelische Gemeinde in Hermsdorf gehört zum „Bund Freier
evangelischer Gemeinde in Deutschland“, einer Körperschaft des
öffentlichen Rechts. Das Gründungsjahr des Bundes war 1874. Er
ist ein Zusammenschluss selbständiger Freier evangelischer Gemeinden,
die in Lehre und Leben dem Wort Gottes folgen. Fundament und Richtschnur
ihres Glaubens ist die Bibel. Mit anderen evangelischen Kirchen teilen die
Freien evangelischen Gemeinden das Erbe der Reformation und stimmen mit
dem Apostolischen Glaubensbekenntnis überein. Der Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland ist einer von über 30 Mitgliedsbünden, die international in Verbindung stehen. Dieser „Internationale Bund Freier evangelischer Gemeinden“ versteht sich als geistliche Lebens- und Dienstgemeinschaft und als Teil der weltweiten Christusgemeinde. In der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen und in der Evangelischen Allianz pflegen der Bund und die einzelnen Ortsgemeinden enge Kontakte zu gemeinsamer Arbeit. Die einzige Vorraussetzung zur Mitgliedschaft ist, eine persönliche Entscheidung für Jesus Christus getroffen zu haben. Die Mitarbeit erfolgt in allen Arbeitszweigen nebenberuflich. Als hauptamtliche Pastoren waren seit 1917 in Hermsdorf
tätig: |
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