Gesellschaft für Sport und Technik (GST) der DDR - Modellsportverband |
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Oftmals bot sich in der GST die einzige Möglichkeit, bestimmte Sportarten (zum Beispiel Segelfliegen, Motorfliegen, Schießsport, Tauchsport) legal auszuüben. Hintergrund bildete u. a. hier die Grund- und Laufbahnausbildung (2 Jahre) zur Vorbereitung auf den Wehrdienst in Speziallaufbahnen oder als Offizier der NVA. Die überwiegende Mehrheit der Mitglieder war an einem freiwillig verlängerten Militärdienst eher desinteressiert. |
Flugmodellsport in Hermsdorf |
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| In der damals einzigen Hermsdorfer "Friedensschule" wurde bereits 1949 die Arbeitsgemeinschaft Flugmodelllbau gegründet. Deren Leiter war 1949/50 und 1958 bis Ende Wolfgang Hühn. Mindestens seit 1953 gab es aber auch bereits eine Grundeinheit Flugmodellsport der GST in Hermsdorf. |
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| Abzeichen des MSV der GST der DDR. Die Flugmodellsportabzeichen gab es in drei Stufen (von links): Stufe A = ein Flugmodell, Stufe B = zwei Flugmodelle und Stufe C = drei Flugmodelle. (Sammlung Jens Peter) |
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Flugmodellsport-Leistungsabzeichen in den Stufen Gold und Silber (rechts) und Miniaturnadeln. |
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Erlebnisbericht Andreas Bauer zum
GST-Flugmodellsport in Hermsdorf Unsere kleine Sektion in Hermsdorf war auf
Bezirksebene in den Freiflugklassen (d. h. ohne Fernsteuerung) sehr
erfolgreich. Das war richtiger Wettkampfsport. Ich glaube auch ein DDR-Meister
kam aus unserer Sektion. Der Sitz unserer Sektion war in Hermsdorf. Unser
Stützpunkt befand sich bis 1978 in der Goethestraße, gegenüber dem Hescho
- Konsum. Heute steht dort das Geschäfts- und Ärztehaus. [Bemerkung: Um 1968 wurde daneben der Hescho - Gemüsekonsum errichtet. Im Objekt
befand sich die gesamte GST-Grundorganisation Hermsdorfs.] Es war ein ganz erbärmlicher Schuppen. Dort lebten
Mäuse, es regnete an manchen Stellen rein und im Winter konnte nur mit einem
riesigen Elektroheizlüfter geheizt werden. Danach zogen wir in ein altes Bauerngrundstück,
das letzte Haus links auf der Straße nach Oberndorf, vor der Einfahrt zum
Freibad, gegenüber von Möpsis Waschanlage. Die
Räume dort waren besser, wurden aber auch nur mit wenig Mitteln renoviert worden. [Bemerkung: Es handelt sich um das ehemalige Anwesen von „Grunerts Bäcker“. Das
Objekt wurde 1978 von den Keramischen Werken Hermsdorf käuflich erworben.
Nach der Wende zurückgekauft befindet es sich heute im Besitz des
Verkehrsunternehmen Andreas Schröder.] |
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