Willy Hädrich
* 26.03.1897 in Hermsdorf
28.12.1984 in Hermsdorf
 
  • geboren 26.03.1897 in Hermsdorf / Thüringen als Sohn des Porzellanhändlers Karl Hädrich, genannt der „schwarze Karl“
  • Schulbesuche in Hermsdorf und Gera
  • Im 1.Weltkrieg bei Kämpfen in Frankreich verwundet und in britische Kriegsgefangenschaft gekommen.
  • Ab 1919 Ausbildung zum Finanzbeamten
  • Im Beruf gearbeitet, zuletzt Regierungsrat und Vorsteher des Finanzamtes Schmölln.
  • Nach 1945 bis 1975 als Steuerberater in Hermsdorf tätig.
  • In der Freizeit Beschäftigung mit der Familiengeschichte der Familien Hädrich in Hermsdorf und den umliegenden Holzlandgemeinden und der Regionalgeschichte. Erforschung und Dokumentation der Geschlechterfolge der Familie Hädrich bis in das Jahr 1636 entsprechend der vorgefundene Kirchenbücher , Steuerregister und Frondienstaufzeichnungen.
  • verstorben am 28.12.1984
   
Bei der Durchsicht dieser Dokumente wurde von ihm die Schenkungsurkunde des Markgrafen zu Meißen und der Osterlande über die Gemeinden Hermsdorf und Kraftsdorf an die Nonnen des Klosters Lausnitz vom 10. Januar 1256 entdeckt.
Das war die erste schriftliche Erwähnung des Ortes Hermsdorf und Anlass für die im Jahre 1956 in Hermsdorf veranstaltete 700 - Jahrfeier.

Willi Hädrich gehörte verschiedenen Ausschüssen des Organisationsstabes der 700 Jahrfeier von Hermsdorf 1956 an

  • Hauptausschuss
  • Unterausschuss Finanzen
  • Unterausschuss Heimatausstellung
  • Unterausschuss Prospekte

und war ebenso aktiv an der Durchführung beteiligt.

Eine kleine Auswahl seiner Arbeiten, die veröffentlicht wurden:

  • Weihnachtsbräuche und Weihnachtsbäume
  • Die Jagdfrone im Holzland
  • Einiges vom Hermsdorfer Rathaus
  • Zur Geschichte Stadtrodas
  • Aus dem Stadtrodaer Kulturleben
  • Verschollene Gewerbe
  • Der Verkauf der Dörfer Reichenbach und St. Gangloff 1544
  • 700 Jahrfeier Hermsdorf

Viele Vorträge der heutigen Zeit basieren auf den Forschungsergebnissen von Willy Hädrich und anderer alter Hermsdorfer Heimatforscher, ohne dass diese gar als Quelle genannt werden oder eine sonstige Würdigung erfahren.