- Hans Bachmann
wurde in Magdeburg, als Sohn des Handelsreisenden
Karl Bachmann geboren.
- Er wuchs in Hermsdorf,
in der damaligen Hindenburgstraße, später Stalinstraße,
der heutigen Eisenberger Straße auf. Nach Besuch der Schule
absolvierte er vom
01.04.1935 bis 31.03.1938 eine Lehre bei der Gewerbebank in Hermsdorf.
- Im 2. Weltkrieg
wurde er wie viele andere Hermsdorfer zum Kriegsdienst eingezogen.
Von dort kam er zunächst in englische, dann amerikanische Gefangenschaft.
- Anfang 1947
kehrte er wieder nach Hause zurück und heiratete am 31.05.1947
die Ilse,
geborene Meinhardt. Diese entstammte einer alten Hermsdorfer Familie,
ihr Vater war aktiver Turner.
- Ab 1947 arbeitete
Hans Bachmann als Buchhalter in der HESCHO
(damals Sowjetische Staatliche Aktiengesellschaft der Elektro-Industrie,
Abt. Kabel, Keramisches Werk HESCHO-Kahla).
- Er war lange
Jahre Hauptkassierer der BSG „Motor“ Hermsdorf. Später
mit Gründung der KWH (Keramischen Werke Hermsdorf) in der Abteilung
Finanzen, wo er mit Kombinatsbildung zum Hauptabteilungsleiter ernannt
wurde. In dieser Funktion arbeitete er bis zu seiner Pensionierung
im Jahr 1983.
- Neben seiner
Schule, Lehre und Arbeit war Hans Bachmann immer sportlich aktiv tätig
und übte auch verschiedene Funktionen im Sport aus.
- Es gab nach 1945
folgende Sektionen: Schach, Kegeln, Fußball, Handball, Turnen
und Faustball, wobei die Situation in allen Sektionen sehr schlecht
war, Die Kleidung musste selbst genäht werden, Fahrten zu sportlichen
Wettkämpfen wurden aus eigener Tasche finanziert, oft mit Fahrrädern
gefahren usw. Insgesamt gab es etwa 150 Mitglieder 1945.
- 1966 Abschluss
Abendstudium an der Fachschule als Finanzökonom.
- 1957 wurde die
Sektion Fußball Betriebsmeister, die Sektion Bogenschießen
deutsche Meister, die Handballer beste Sektion im Bezirk Gera und
die BSG „Motor“ vorbildliche BSG, daran hatte Hans Bachmann
einen großen Anteil.
- Der Sportplatz
- durch die Nazis als Arbeitsdienstlager umgebaut, wurde 1946 bis
1947 wieder hergerichtet. Die „Werner Seelenbinder Sportstätte“
wurde am 27.08.1950 eingeweiht.
- Hans Bachmann
beteiligte sich auch aktiv am Bau des „Sportlerheimes und den,
erstmals in den 50er Jahren stattfindenden, Betriebsfestspielen.
- Seine große
Leidenschaft gehörte dem Faustball und Tischtennis.
|