Staatliche Grundschule 1

Rudolf-Breitscheid-Straße 26

07629 Hermsdorf

Telefon:     036601 - 82858

Fax:           036601 - 82858
www.1-grundschule-hermsdorf.de

gs.1.hermsdorf(at)t-online.de

 

Das Gebäude der heutigen Staatlichen Grundschule 1 ist eine der Schulen von Hermsdorf, die die häufigsten Umstrukturierungen erlebte. 1970 wurde der so genannte „Flachbau“ übergeben. Ursprünglich als Hortgebäude konzipiert, dann jedoch wegen der steigenden Kinderzahl als Schule für den Unterstufenbereich  Klasse 1 - 4 verwendet, zur 2. Polytechnischen Oberschule gehörend.
Als eine Entscheidung ohne historischen Hintergrund, vom grünen Tisch gefällt, ist die Tatsache zu werten, dass von oberster Stelle diese Schule nach der Wende als "1" beziffert wurde die "2" erhielt die Friedensschule die älteste Hermsdorfer Schule.
Über Jahre hinweg trug die Schule die Bezeichnung "Juri Gagarin" - siehe unten.

 
Grundschule 1
Staatliche Grundschule 1 - Haupteingang - 2003
Links im Hintergrund ist das "Holzland-Gymnasium" zu sehen.
Foto: Stefan Lechner
  • eingeweiht 1970
  • im Schuljahr 1970 / 1971 gehört sie zur 3. Oberschule Hermsdorf
  • 1971 bis 1974 gehörte sie zur 2. Oberschule für die Unterstufen, die Klassen 5 bis 10 gingen in die 2. OS (heute Regelschule)
  • mit dem Schuljahr 1975 / 1976 wurde aus dem Gebäude die Erweiterte Oberschule (EOS)
  • Namensgebung in Erweiterte Oberschule "Juri Gagarin" im Jahr 1970. Nachdem zuerst Abiturklassen an der 2.POS geführt wurden, die Schule dort den Namen "Juri Gagarin" hatte, wurde eine eigenständige EOS im Flachbau etabliert und nahm den Namen mit dorthin. Der Auszug der EOS hatte keinen Einfluss auf den Namen, der nun zur 4. POS gehört. Die EOS wird kurzzeitig nach Stadtroda verlagert - Motto: Gymnasium gehört in die Kreisstadt, kehrt aber 1988 nach Hermsdorf zurück in das Objekt des heutigen Gymnasiums.
  • Umstrukturierung 1983 / 1984 zur 4. Polytechnische Oberschule "Juri Gagarin", so bis 1991.
  • ab dem Schuljahr 1991 / 1992 wurde das Gebäude durch die Förderschule genutzt, die im Jahre 1995 nach Ottendorf umzog.
  • mit dem Umbau des Schulsystems nach Erreichen der Deutschen Einheit gab es in Hermsdorf 2 Grundschulen, in denen Schüler in den Klassenstufen 1 bis 4 unterrichtet wurden
  • 1991 / 1992 neben der Staatlichen Grundschule 2 "Friedensschule" wird die Staatliche Grundschule 1 im Gebäude der jetzigen Regelschule (zusammen mit dieser) untergebracht. Einige Klassen werden im Kindergarten (Baracke neben dem ehemaligem Kinderkaufhaus) in der Werner-Seelenbinder-Straße unterrichtet.
  • 1992 / 1993 die Staatliche Grundschule 1 wird aus dem Regelschulgebäude ausgegliedert und nutzt Räumlichkeiten der zum Teil renovierten Staatliche Grundschule 2 "Friedensschule" unter Beibehaltung von Räumen in der Werner-Seelenbinder-Straße.
  • 1995 / 1996 die Staatliche Grundschule 1 kommt in den "Flachbau" der Rudolf-Breitscheid-Straße.

Staatliche Grundschule 1
Staatliche Grundschule 1 - Westflügel - 2003
Die gesamte Schule besteht aus vier solcher Flügel, die durch einen Gang auf
der Südseite verbunden sind.
Die Direktoren im "Flachbau"

1970 bis 1971 Helmut Brunner
1971 bis 1974 Kurt Rößler
1974 bis 1975 Harald Spiesky
1975 bis 1991 Kurt Rudolf

1992 bis 1995 Ulrich Machold
1995 bis 2004 Horst Goerke
2004 bis dato Susanne Lieder

 
Staatliche Grundschule 1 - Verbindungsgang - 2003
Foto: Rudolf Uffrecht


Zum ehemaligen Namen der Schule "Juri Gagarin"
Juri Alexejewitsch Gagarin
*09. März 1934 Rayon Gshatsk, Gebiet Smolensk, Sowjetunion
†27. März 1968 Nowoselowo, Oblast Wladimir, Sowjetunion


Sowjetischer Kosmonaut, der erste Mensch im Weltall.
Juri Gagarin
Gagarin umkreiste am 12. April 1961 als erster Mensch die Erde (108 Minuten Gesamtflugzeit, Wostock 1) und leitete damit die Flüge mit bemannten Raumflugkörpern ein. Die Internationale Luftfahrtföderation (FAI) erklärte den 12. April 1961 zur Erinnerung an den Flug Gagarins zum Internationalen Tag der Luft- und Raumfahrt. Gagarin schloss 1951 an einer Handwerksschule die Ausbildung als Gießer mit Auszeichnung ab, besuchte bis 1955 das Industrietechnikum in Saratow, wo er auch Mitglied des Fliegerklubs war. Bis 1957 studierte er an der Höheren Militärfliegerschule in Orenburg und wurde Jagdfliegeroffizier, 1968 absolvierte er die Shukowsky-Akademie. Nach seinem Raumflug war Gagarin bis 1963 Kommandeur der sowjetischen Kosmonautengruppe.
Am 27. März 1968 verunglückte Gagarin bei einem Flugzeugabsturz tödlich.