Stadthaus / Geschichte
Diese Seite basiert auf einer Belegarbeit von Sandy Löffler, Gymnasium Hermsdorf,
mit Material von Dr. Stefan Serfling und dem Verein für Regional- und Technikgeschichte.
Die Entstehung des Versuchsfeldes

Aus der ehemaligen Porzellanfabrik Hermsdorf entwickelte sich im Laufe der Jahre ein Großbetrieb, der seine Produktion von einstmals Haushalts- auf Industrieporzellan umstellte. Um der starken Konkurrenz stand zu halten und neue weltmarktfähige Produkte herzustellen, erlangte die Forschung und Werkzeugprüfung immer größere Bedeutung.

Im Jahre 1901 wurde deshalb erstmalig in Hermsdorf ein Hochspannungs-Prüffeld errichte. Aufgrund der steigenden Nachfrage ab 1904 nach Elektroporzellan ist die Ausdehnung schnell fortgeschritten.
1905 -1907 wurde das Prüffeld zu einem Versuchsfeld für Hochspannungs-Isolatoren ausgebaut. Auf dem Dach des alten Prüffeldes entstand das erste Freiluft - Versuchsfeld.

Durch den gewaltigen Aufschwung Hermsdorfer Isolatoren waren weitere Versuche und Forschungen notwendig, weshalb die Porzellanfabrik Hermsdorf 1913 ein „Versuchsfeld” in Betrieb nahm.

Altes Versuchsfeld
Hier konnten erstmals Versuche mit technischem Wechselstrom von 500.000 Volt durchgeführt werden.
Altes Versuchsfeld