Aus der Geschichte des Saale - Holzland - Kreises um Hermsdorf
 

"Altenburger Holzland", ab 1920 "Thüringer Holzland"

 

Das "Thüringer Holzland" ist eine Hochfläche in Thüringen, und umfasst eine Fläche, die über die acht ursprünglichen Orte

  • Bad Klosterlausnitz
  • Hermsdorf
  • Oberndorf
  • Reichenbach
  • Schleifreisen
  • St. Gangloff
  • Tautenhain und
  • Weißenborn

hinausreicht, sie wird begrenzt durch

  • Eisenberg / Thüringen im Norden
  • Jena im Westen
  • der Weißen Elster im Osten [Gera]
  • durch die Kreisgrenze im Süden.
 

Diese Buntsandsteinplatte wird durch Bachtäler zerschnitten. Auf den Höhen und den Talhängen dehnen sich Wälder aus, die das größte zusammenhängende Waldgebiet Thüringens außerhalb der Mittelgebirgsregion des Thüringer Waldes bilden. Die Ortschaften des Holzlandes, ihre Wirtschaftsstruktur und ihr Brauchtum werden durch den Wald geprägt.

Bekannt und jährliche Höhepunkte in den Gemeinden sind die Maibaumsetzen. Wundervolle und abwechslungsreiche Natur, historische Bauwerke, gastfreundliche Menschen und die Holzländer Spezialitäten warten darauf, dass Sie diesen Landstrich auf zwei oder vier Rädern, im Sattel oder wandernd erkunden und kennen lernen. Thüringer Holzland – das klingt wie dunkelgrün im grünen Herzen – ein Name, der Erholung und Entspannung, der ländliche Idylle und manch Sehenswertes verspricht. Eine stimmungsvolle Landschaft mit einer vielfältigen Flora und Fauna erschließt sich dem aufmerksamen Wanderer. In stillen Wäldern vermeint man manchmal, noch den Ruf der alten Köhler, Fuhrleute und Waldarbeiter zu hören. Der Waldreichtum und die einsamen Wanderpfade, die reizvollen Einsenkungen des Mühltals, des Teufelstals, des Zeitzgrundes sowie der Tälerdörfer in der Hochfläche der Bundsandsteinplatte zwischen weißer Elster und Saale, malerische Fachwerkhäuser, alte Mühlen, herrliche Kirchen und seltenes Handwerk prägen das Gebiet und ließen es zu einem touristischen Kleinod werden.Der größte Teil des Thüringer Holzlandes liegt im Saale-Holzland-Kreis zwischen den Städten Stadtroda, Eisenberg, Jena und Gera.

Der Name "Holzland" resultiert aus der waldreichen Umgebung und dem konzentrierten Holzverarbeitungsgewerbe dieser Region. Noch heute trifft der Besucher auf den Leitermacher, Pechschmied oder Muldenhauer. Anziehungspunkte für Touristen sind malerische Fachwerkhäuser, alte Waldgaststätten, Mühlen, Burgen, Schlossruinen, Jagdschlösser und natürlich die Traditionsfeste, zu denen das Maibaumsetzen ebenso gehört wie die Thüringer Mutzjagd.. Touristisch gesehen ist unter dem Thüringer Holzland das waldreiche Gebiet im Städtedreieck Stadtroda, Eisenberg und Gera zu verstehen. Sein Mittelpunkt hat es im Hermsdorfer Kreuz [ BAB 9 München - Berlin und BAB 4  Dresden - Frankfurt /M.].

 
Thüringer Holzland